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Hodenkrebs- und Prostatavorträge zur Prävention und Vorsorge
Motivationstraining für Betroffene
Sport- und Gesundheitsvorträge
Berichte über die Alpenüberquerung der Krebsbetroffenen mit Jimmy Hartwig
Berichte über die Hodenkrebsvorsorge
Freerk T. Baumann, der mit Jimmy das Projekt „Alpenüberquerung mit Prostatakrebspatienten“ aktiv begleitet hat, über Jimmy Hartwig:
Als glühender Fan des 1. FC Köln hatte ich zum ersten Mal Kontakt zu Jimmy Hartwig, als er mich als Panini-Sammelbildchen von meiner Kinderzimmertür angrinste, und das in einem Trikot mit Werbung von Doppel-Dusch. Jahre später wurde es ruhiger um ihn, und ich bekam mehr am Rande mit, dass er zunächst an Prostatakrebs erkrankte und dann an Hodenkrebs. Mich hat jedoch stets sein unglaublicher Lebensmut fasziniert! Im Jahre 2006, ich wurde inzwischen Dozent an der Deutschen Sporthochschule Köln, organisierte ich einen Kongress zum Thema „Bewegung und Sport bei Krebs“. Dazu lud ich prominente, ehemalige Leistungssportler ein, unter anderem auch Jimmy Hartwig. Ich merkte sofort, wie gut Jimmy bei den Patienten ankam, weil er einfach geradeheraus erzählte, ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen. Er sprach einfach aus, was die meisten nur zu denken wagten. Dazu zählte auch Kritik an das Gesundheitssystem, aber auch Kritik am Mann als solchen! „Wieso geht der Mann nicht zur Vorsorge? Sein schönes Auto ist häufiger in der Inspektion als der Mann beim Arzt!“ Irgendwo hat Jimmy da recht!
Ab diesem Zeitpunkt hielten wir Kontakt und wir trafen uns häufiger, auch privat. Schließlich haben wir gemeinsam für die Krebsgesellschaft NRW gearbeitet und Jimmy das Projekt „Alpenüberquerung mit Prostatakrebspatienten“ aktiv begleitet, das von mir initiiert wurde. Bis heute traten wir auf mehrere Patientenveranstaltungen und Pressekonferenzen auf. Die Reaktionen waren stets die gleichen: Die Patienten waren angetan und er erhielt immer viel Applaus. Er ist ein echtes Erlebnis!
Kurzbiografie Dr. Freerk T. Baumann
Dr. Freerk T. Baumann, Jahrgang 1975, studierte von 1996 bis 2001 Sportwissenschaften mit den Schwerpunkten Rehabilitation und Sportmedizin an der Deutschen Sporthochschule in Köln.
Er arbeitete von 2002 bis 2004 als Sporttherapeut in der Akut-Klinik für Knochenmarktransplantation und Hämatologie/Onkologie Idar-Oberstein. In dieser für ihn prägendsten Zeit lernte er die Belange, Wünsche und Bedürfnisse der Patienten kennen.
Im August 2005 schloss er seine Doktorarbeit ab und arbeitete von 2005 bis März 2009 als wissenschaftlicher Mitarbeiter und Dozent im Institut für Rehabilitation und Behindertensport der Deutschen Sporthochschule Köln.
Im April 2009 wechselte er als wissenschaftlicher Mitarbeiter und Dozent zum bekannten Sportmediziner Prof. Dr. Wilhelm Bloch, in das Institut für Kreislaufforschung und Sportmedizin, Abteilung für molekulare und zelluläre Sportmedizin, der Deutschen Sporthochschule Köln. Baumanns Forschungsschwerpunkt ist das Thema „Körperliche Aktivitäten und Krebs“ und er ist Verfasser diverser wissenschaftlicher Publikationen, Bücher und zahlreicher Info-Broschüren und gehört damit zu den bekanntesten und führenden Experten auf diesem Gebiet.
Ausgezeichnet mit dem Toyota-Preis 2005 (Wissenschaftspreis der Deutschen Sporthochschule Köln), dem Helmut-Wölte-Preis für Psychoonkologie 2009 sowie verschiedenen Kongresspreisen.
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